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Das kleine Handbuch zu Paid Content

Als kleines oder mittleres Unternehmen erscheint es heute doch so, als ob die Konkurrenz wirklich überall sei. Die Allgegenwart des Internets bedeutet, dass sich jeder an jeden Anbieter wenden kann, um genau die Waren oder Dienstleistungen zu erhalten, nach denen er gerade sucht. Was können Sie in einer solchen Welt tun, um sich von der Masse abzuheben?

In der Vergangenheit war Werbung der Eckpfeiler für jeden Plan, den Namen Ihres Unternehmens bekannter zu machen und potenzielle Kunden anzulocken. Mit Riesen wie Google, die seit geraumer Zeit Anzeigen gezielt filtern und mit Kunden, die von all den lauten Pop-Up-Videos und verwirrenden Bannern genervt sind, wird es immer schwieriger, ausschließlich mit Werbung ein nachhaltiges Marketingmodell zu schaffen.

Also, was ist die Alternative? Hier werfen wir einen Blick auf bezahlte Inhalte, den sogenannten “Paid Content”: Was ist das und was kann es Ihrem Unternehmen bringen?

Warum zu bezahlten Inhalten wechseln?

Content Marketing ist im Wesentlichen eine Möglichkeit, um tiefe Kundenbeziehungen zu knüpfen, sich als Branchenexperte zu etablieren und dadurch den Umsatz zu steigern. Dieser Inhalt kann alles sein, von Blogbeiträgen über Podcasts bis hin zu E-Newslettern.

Unabhängig von der Form des Inhalts ist es von entscheidender Bedeutung, dass er qualitativ hochwertige, informative und ergebnisorientierte Inhalte liefert, die ein Problem Ihrer potenziellen Kunden wirklich lösen. Wenn Sie durch Ihre Inhalte nachweisen, dass Sie deren Bedürfnisse verstehen und über ein Mittel verfügen, um das Problem aus der Welt zu schaffen, können Sie deren Quelle für die von Ihnen angebotenen Waren oder Dienstleistungen werden.

Die richtige Herausforderung besteht jedoch darin, den richtigen Inhalt auf die Bildschirme der richtigen Personen zu bekommen. Sie kennen das alte Sprichwort: “Wenn ein Baum in einen Wald fällt und niemand da ist, um ihn zu hören, macht er dann überhaupt ein Geräusch?” Dasselbe gilt für die Erstellung von Inhalten. Sie können wirklich beeindruckende Arbeit leisten, aber wenn niemand den Inhalt sieht, den Sie erstellen, schießen Sie mit Platzpatronen.

Vertriebsplattformen nutzen

Um Ihre Inhalte einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, entscheiden sich manche Unternehmen gerade für Vertriebsplattformen. Auf diesen Plattformen können Sie ein Budget und einen Zeitplan festlegen. Von dort aus können Sie Ihre Inhalte vor einer Zielgruppe ausbreiten, die sie am interessantesten und nützlichsten findet.

Auf Vertriebsplattformen werden Sie mit Analysen versorgt. So können Sie sehen, welche Inhalte die besten Ergebnisse erzielen, und Sie können Ihren Ansatz anpassen, nachdem Sie mehr über Ihre Zielgruppe erfahren haben. Der größte Nachteil dieser Plattformtypen ist, dass der Inhalt immer noch am Rand dieser Website lebt. Ihre Anzeigen befinden sich häufig unter den Inhalten der Website und sehen sehr offensichtlich wie bezahlte Inhalte aus, was potenzielle Leser abschrecken kann.

Gesponserte Inhalte zu vertrauenswürdigen Publikationen

Wenn sie besorgt sind, Ihre Anzeige könnte als bezahlter Inhalt zu offensichtlich sein, versuchen Sie es doch mit gesponsertem Inhalt.

Während Sie Ihr Lieblingsmagazin oder Ihre Lieblingszeitung lesen, stoßen Sie wahrscheinlich das ein oder andere Mal auf eine Geschichte, die von einer Marke gesponsert wird. Vielleicht ist es ein Matratzengeschäft, die einen Artikel über die Wichtigkeit von gutem Schlaf schreibt, oder eine Sportartikelfirma, die einen Artikel darüber veröffentlicht hat, wie der richtige Laufschuh Marathonläufern helfen kann, ihre persönlichen Rekorde zu schlagen.

Diese Art von Posts sind in eine Publikation eingebettet und spiegeln das Aussehen, das Gefühl und den Ton anderer Artikel wider, aber in Wirklichkeit wurden sie von Vermarktern bezahlt. Diese Art von kostenpflichtigen Inhalten ist auf verschiedene Weise von Vorteil. Erstens können Sie die Leser derjenigen Zielgruppe ansprechen, die sich an Ihren Produkten oder Dienstleistungen orientert. Zweitens: es bietet auch eine legitime Atmosphäre für Ihre Werbung. Wenn der Leser der Veröffentlichung vertraut, vertraut er wahrscheinlich auch auf die Inhalte, die er auf seinen Seiten findet.

Facebook-Beiträge und Google-Suchen

Das Konzept ähnelt dem Konzept gesponserter Inhalte. Überlegen Sie sich, einige Posts auf Facebook zu sponsern oder etwas Geld in Google Search Ads zu investieren. Das ist eine weitere Form von nativer Werbung, bei der sich Ihr Content nahtlos in die Oberfläche eingliedert.

Wenn jemand auf eine Facebook-Anzeige stößt, während er durch seinen Newsfeed blättert oder ein Suchergebnis oben in den Google-Ergebnissen angezeigt wird, ist es weniger wahrscheinlich, dass er auf die gleiche Weise abgeschreckt wird, wie dies bei einem offensichtlichen Werbebanner der Fall ist. Da diese Anzeigen wie ein Teil der eigentlichen Plattform aussehen sollen, haben die Leser nicht das Gefühl, dass Ihnen ein Produkt oder eine Dienstleistung “angedreht” wird.

Der neue Ansatz zum Influencer-Marketing

Wenn Sie an Influencer-Marketing denken, kann es doch passieren dass Sie sofort an die Kardashians oder einen anderen Prominenten mit einem riesigen Social Media-Auftritt denken müssen, richtig? Der Trend im Influencer-Marketing ändert sich jedoch, und viele Vermarkter entfernen sich jetzt von der Prominentenempfehlung.

In einer kürzlich von Collective Bias durchgeführten Studie gaben 70 Prozent der Millennials an, dass sie eher ein Produkt kaufen, das von einem Nicht-Prominenten-Blogger als von einem Prominenten empfohlen wurde. Das ist doch eine gute Nachricht für kleinere Unternehmen!

Wenn Sie ein kleines Unternehmen sind, denken Sie also in etwas kleineren Maßstäben. Schauen Sie sich Ihre Umgebung mal etwas genauer an und visieren Sie Influencer an, die Ihre Zielgruppe ansprechen. Wenn Sie ein überzeugendes Pitch haben und bereit sind, ihnen eine kostenlose Probe Ihres Produkts zu schicken, könnten diese Influencer bereit sein, Ihr Unternehmen auf deren Blog oder Social Media Profil vorzustellen!

Es gibt viele kleine Unternehmen, die großartige Inhalte erstellen und um die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden kämpfen. Obwohl dieser Gedanke sich schon sehr überwältigend anfühlen kann, können Sie Ihren Content besonders hervorheben, wenn Sie sich auf die Erstellung von qualitativ hochwertigen Inhalten konzentrieren, die Ihrem Zielpublikum wirklich helfen. Vergessen Sie auch nicht die Wege zu finden, um diese Inhalte vor einem ständig wachsenden Publikum zu präsentieren. Um Ihren Bekanntheitsgrad zu steigern und Ihren Umsatz zu steigern.

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