Was macht ein gutes Logo aus?

Ein Logo sagt mehr als tausend Worte – tatsächlich, denn es steht stellvertretend für ein Unternehmen und repräsentiert es nach außen. Man könnte fast sagen, das Logo erlaubt uns, Rückschlüsse auf die Firmenphilosophie zu ziehen und gewährt uns einen Einblick in die Eigenschaften und Werte eines Unternehmens. Das Ganze kann aber auch ordentlich nach hinten losgehen. Wir alle kennen Logos, die alles andere als einladend wirken und vor einer Kontaktaufnahme eher abschrecken. Das soll deinem Unternehmen auf keinen Fall passieren! Deshalb verraten wir dir 5 Merkmale, die ein gutes Logo ausmachen und dein Unternehmen ins rechte Licht rücken.

1. Symbolkraft

Das Logo ist ein Symbol für all das, wofür ein Unternehmen steht. Aus diesem Grund sollte es auf keinen Fall bloß ein Zufallsprodukt sein, das nett aussieht. Ein gutes Logo beruht auf einer Idee, die den Markenkern eines Unternehmens ausdrückt. Die Visionen, die Werte und die Botschaften eines Unternehmens sollten sich darin widerspiegeln. Genau aus diesem Grund sollte jedes noch so kleine Designelement genauestens durchdacht sein. Wir zeigen dir, warum.

Das allseits bekannte Apple-Logo ist ein gutes Beispiel dafür: Anstelle eines technischen Logos hat sich Apple für einen angebissenen Apfel entschieden. Dieser Apfel wirkt frisch, dynamisch, simpel und greifbar und spiegelt somit das wider, was Apple-Produkte ausmacht. Du fragst dich dennoch, was ein Tech-Unternehmen eigentlich mit Äpfeln zu tun hat?

Die Antwort geht ins Jahr 1976 zurück. Das erste Apple-Logo bestand aus einem Holzschnitt von Isaac Newton unter dem legendären Apfelbaum. Der Geniestreich, der Newton dort gelang, ist uns allen unter dem Namen Gravitationstheorie bekannt. Auch Apple will mit seinem Logo ausdrücken, dass es die Branche auf eine gewisse Weise revolutioniert und Geniestreiche in petto hat. Das Apple-Beispiel verdeutlicht deshalb, dass ein einziges Symbol ziemlich viel Aussagekraft haben kann.

2. Zeitlosigkeit

Die Zeit vergeht rasend schnell, besonders wenn es um Sachen Design und Ästhetik geht. Ein gutes Logo zeichnet sich allerdings genau dadurch aus, dass es über kurzfristigen Trends steht und in gewisser Weise zeitlos ist. Ein Logo und der Aufbau einer Marke ist eine langfristige Investition. Genau aus diesem Grund sollte ein Firmenlogo auch noch in fünf oder zehn Jahren funktionieren. Daher ist es wichtig, auf modische Trends und Effekte so gut es geht zu verzichten, um den Zeitraum bis zur Überarbeitung möglichst lang zu halten. Klar, irgendwann ist es immer an der Zeit, seinem Logo ein Upgrade zu verpassen. Doch je zeitloser die Gestaltung, desto kleiner sind die Adaptionen.

3. Universale Einsetzbarkeit

Universale Einsetzbarkeit? Was ist denn damit gemeint? Okay, jetzt wird’s etwas technischer. Hiermit ist gemeint, dass sich ein gutes Logo vor allem dadurch auszeichnet, dass es in den unterschiedlichsten Medien zum Einsatz kommen kann. Egal ob in Printform oder in digitaler Version – dein Logo sollte sich sowohl für Broschüren und Visitenkarten als auch für Websites und Social Media eignen. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Designelemente so zu wählen, dass sie überall leicht wiederzuerkennen sind. Dein Logo sollte daher sowohl auf einem großen Plakat als auch auf einem kleinen Instagram-Post gut zur Geltung kommen und variabel einsetzbar sein.

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4. Simplizität

It’s the simple things in life. Dieser bekannte Spruch trifft auch auf gute Logos zu, denn ein Firmenlogo sollte so einfach wie möglich, aber so komplex wie nötig gestaltet sein. Das klingt jetzt etwas paradox, aber gleich ergibt es Sinn. Ein Logo sollte so minimalistisch wie möglich gestaltet sein und doch komplex genug, um eigenständig und wiedererkennbar zu sein. Auch hier können wir wieder zu unserem Apple-Beispiel zurückkehren. Das Logo ist an Simplizität wohl kaum zu überbieten, denn es handelt sich ausschließlich um einen angebissenen Apfel. Dennoch ist es so gestaltet, dass es einen hohen Wiedererkennungswert hat und sich von anderen Logos abgrenzt.

5. Einprägsamkeit

Der fünfte und letzte Punkt hängt eng mit dem vorigen zusammen, denn nur was simpel ist, ist auch einprägsam. Ein gutes Logo sollte leicht einzuprägen und schnell wiederzuerkennen sein. Schließlich soll dein Unternehmen ja auch mithilfe des Logos an Bekanntheit gewinnen. Um die Einprägsamkeit eines Logos auf die Probe zu stellen, kann man versuchen, ob es sich schnell aus dem Gedächtnis nachzeichnen lässt. Wenn ja, dann wurde diesbezüglich alles richtig gemacht. Wenn nein, dann ist es ein Zeichen dafür, dass zu viele Details im Logo enthalten sind, die die Einprägsamkeit erschweren.

Wie du siehst, ist es gar nicht so einfach, ein gutes und aussagekräftiges Logo zu gestalten. Das liegt daran, dass es unzählige Punkte gibt, die es zu beachten gilt. Genau aus diesem Grund sollte man die Gestaltung auch besser in die Hände eines Profis legen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Schließlich sagt ein Logo – wie wir nun alle wissen – wirklich mehr als tausend Worte.

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