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TikTok, Instagram Reels & bald Youtube Shorts? Alles, was du wissen musst

Ein Reel hier, ein Reel da. Was mal Stories waren, sind jetzt Reels! Wir alle kennen sie und wir alle lieben sie. Doch was hat es mit diesen Instagram Reels eigentlich so auf sich? Instagram will, dass Nutzer so viel wie möglich und so lange wie möglich auf der App bleiben. Was macht Instagram also, wenn eine neue App wie TikTok durch die Decke geht? Genau, Instagram entwickelt ein ähnliches Feature, um seine Nutzer nicht zu verlieren. Aber was bedeutet das jetzt für mein Unternehmen oder für mich als Creator? Welche Plattform ist für meine Zielgruppe die richtige? Welche Kriterien sollte man beachten wenn man Content quasi recycelt? All diese Fragen klären wir in diesem Blogbeitrag also seid gespannt!

Was sind Instagram Reels eigentlich?

Instagram selbst sagt „Mit Reels kannst du kurze und unterhaltsame Videos auf Instagram erstellen und entdecken. Reels bieten dir die Möglichkeit, unterhaltsame Videos mit Freunden und anderen Instagram-Nutzern zu teilen. Du kannst 15 bis 30-sekündige Multi-Clip-Videos aufnehmen und mit Ton, Effekten und neuen Kreativtools bearbeiten.“

Und so funktioniert’s:
1.) Audio

Die Instagram-Musikbibliothek bietet eine große Auswahl an aktuellen Sounds und Trends. Man kann aber auch das Video im Originalton abspielen lassen, oder in einer externen App seinen eigenen (maybe next viral) Sound entwickeln. Nutzer haben dann mit der Option „Audio verwenden“ die Möglichkeit, mit deiner Tonspur eigene Reels zu drehen, was natürlich super für deine Reichweite sein kann! 

Gut zu wissen: Die die Musik-Funktion ist ein essenzieller Bestandteil von Reels – doch nur für Privatnutzer verfügbar. Die zahlreichen Accounts von Unternehmen können nicht auf die Musik-Bibliothek zugreifen. „Wir erlauben die Verwendung von Musik in einen kommerziellen Setting nicht“, heißt es dazu seitens Facebook. Das hat lizenztechnische Gründe. Wie auch bei Werbeclips im TV müssten sich Unternehmen Songs für Spots extra lizenzieren lassen, doch bei Instagram ist die Musik eben nur für Privatnutzer verfügbar. Ein Graubereich sind sicher Influencer, die ja gerne und oft für Produkte von zahlenden Kunden werben.

2.) Effekte 

Auch was die Effekte betrifft, bieten Instagram und die verschiedenen Creators viele Möglichkeiten, die eigenen Reels aufzupeppen. Hier gilt: Am besten die Reels Funktion öffnen, auf Effekte klicken und einfach mal durchprobieren und kreativ werden. Aber bitte mit Vorsicht: Effekte sind cool und verleiten schnell zur Übertreibung. Sie sollten daher gezielt eingesetzt werden und dem Nutzer das Schauen der Videos nicht unerträglich machen. 

3.) Timer und Countdown

Smartphone auf das Stativ, Countdown einstellen und los gehts! 

4.) Ausrichten-Werkzeug

Das Ausrichten-Werkzeug ist ein wahrer Gamechanger. Und hier gleich ein Learning-Tipp von uns: Wenn man eine neue Funktion nutzt, darf man gerne alle Funktionen einmal durchgehen! Das Ausrichten-Tool ist dafür gemacht, um perfekte, nahtlose Übergänge zu erzeugen. Coolen Transitions steht also nichts mehr im Weg! 

5.) Tempo

Hiermit kannst du Videos sowie die Tonspur beschleunigen oder verlangsamen. Perfekt für beliebte Slow-Motion Effekte! 

Auch noch wichtig: 
  • Sollte man Reels im Feed teilen? – Ja, weil es landet dann im Newsfeed! Sollte es den Feed zerstören: Titelbild anpassen!
  • Nach 3 Sekunden zählt es als „Watch!”
  • Reel in deiner Story teilen 
  • Hashtags verwenden: Ja!

Für wen sind Instagram Reels interessant? 

Im Grunde genommen für jedes Unternehmen, das bereits Instagram nutzt! Außer man stellt fest, dass sich die Zielgruppe nicht auf Instagram aufhält, dann sollte man sich aber generell überlegen, ob man Instagram als Marketing-Tool weiterhin nutzt. Wie oben schon erwähnt, möchte Instagram, dass Nutzer so lange wie möglich auf Instagram bleiben. Da TikTok gerade der größte Konkurrent ist, werden gerade Reels von Instagram mit Reichweite belohnt. Die Chance, dass ein Reel viral geht, ist derzeit also deutlich höher als bei beispielsweise einem Beitrag. Doch warum sehen sich Menschen überhaupt Reels und TikToks an?

1.) vom Alltag entfliehen 

2.) sich verstanden fühlen 

3.) Education 

4.) Weil sie auf dem neuesten Stand bleiben wollen, und die besten Memes zur letzten Love Island oder GNTM Folge nicht verpassen wollen. 

Und genau da müssen wir als Unternehmen versuchen hervorzustechen! Nicht ganz einfach, aber machbar! 

Organische Reichweite 2021 – Here we go! 

Wichtige Punkte, die man beachten sollte: 

  1. Kurz und Knapp – Komm auf den Punkt! 
  2. 3-Sekunden-Regel beachten 
  3. Alltagssituationen und Probleme, in der sich eine breite Masse wiederfinden kann. Die sogenannte „Nische“ kann hier problemlos erweitert werden – Wenn ein Video viral gehen sollte, muss die Message von möglichst vielen verstanden werden
  4. Trendsounds benutzen 
  5. Trends mitmachen, solange sie trendig sind!
  6. Für die ganz Kreativen unter euch: aktuelle Trends neu interpretieren! Dann ist es auch okay, wenn man eigentlich schon zu spät ist 😉 

Instagram Reels vs. TikToks

Zielgruppen-Unterschiede:
  • Auf Instagram ist mittlerweile so gut wie jede Altersgruppe vertreten! 
  • Auf TikTok ist vorwiegend Gen Z vertreten, was sich aber in den letzten Monaten stark verändert hat.
  • Auch viele große Unternehmen wie Hofer, Sparkasse und Riedel Glas haben TikTok in ihr Marketingkonzept erfolgreich aufgenommen! Aber: Auch viele Unternehmen sind TikTok (und auch der Reel Funktion) gegenüber noch skeptisch!
Algorithmus

Hier unterscheiden sich die beiden Plattformen wohl am meisten: Auf Instagram verlieren Beiträge und auch Reels nach einer gewissen Zeit enorm an Reichweite! TikTok tickt da ein wenig anders. Hier kann auch mal ein bereits vor Monaten veröffentliches Video über Nacht viral gehen und Schwups, hast du die 10k oder vielleicht sogar schon 100k. Unser Fazit: Reels bieten Reichweite – TikToks mehr Engagement. 

Wir hoffen, dass wir euch die Welt der Instagram Reels und TikToks näher bringen konnten und euch vielleicht dazu inspiriert haben, auch selbst mal die kurzen Videoclips als Marketingtool zu verwenden. Wir wünschen viel Spaß beim Aufnehmen und Bearbeiten – vielleicht ist dein Video ja schon bald das nächste, das viral geht! 

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