Allgemein / 21 Jan 2021
So gelingt das Rebranding

Egal ob etabliertes Unternehmen oder aufstrebendes Start-up – davon wird wahrscheinlich niemand verschont bleiben: Die Rede ist vom sogenannten Rebranding. Heutzutage gibt es kaum ein Unternehmen, das seinem Corporate Design ewig treu bleibt, denn mit den Jahren verändert sich auch oftmals die Firmenphilosophie. Geht es vielleicht auch Ihnen so, dass Sie Ihr Logo nicht mehr so sehr inspiriert, wie es früher einmal getan hat? Oder haben Sie das Gefühl, dass das Design die Werte Ihres Unternehmens nicht optimal widerspiegelt? Die gute Nachricht: Wenn Sie ein Rebranding benötigen, ist das kein schlechtes Zeichen. Ganz im Gegenteil – das bedeutet, dass Ihr Unternehmen über seine alte Identität hinausgewachsen ist.  Wir verraten Ihnen, wann es an der Zeit ist, sich über seinen Unternehmensauftritt Gedanken zu machen und welche Möglichkeiten es bezüglich des Rebrandings gibt.

Beweggründe für ein Rebranding

Das Corporate Design prägt den Auftritt eines Unternehmens maßgeblich: Zum einen spiegelt es dessen Identität wider, zum anderen visualisiert es die Firmenphilosophie und die dazugehörigen Werte. Außerdem stellt das Corporate Design eine tragende Säule der Kommunikation sowohl nach innen als auch nach außen dar. Doch es kann passieren, dass das, was das bisherige Corporate Design verbildlicht, nicht mehr zum Unternehmen passt. Es gibt verschiedene Hinweise, die verdeutlichen, dass es an der Zeit ist, über ein Rebranding nachzudenken. Beispiele hierfür sind:

  • Wenn die angestrebten Ziele nicht erreicht werden können.
  • Wenn die Positionierung des Unternehmens nicht klar definiert ist.
  • Wenn sich weder die Zielgruppe noch die eigenen Mitarbeiter mit der Marke identifizieren können.
  • Wenn sich die Unternehmensausrichtung bzw. -struktur ändert.
  • Wenn Sie neue Märkte erschließen möchten.
  • Wenn kein konsistentes Markenbild kommuniziert wird.
  • Wenn das Corporate Design nicht mehr zeitgemäß ist.

Die optimale Rebranding-Strategie finden

Sobald Sie sich im Klaren sind, dass Ihr Unternehmen definitiv von einem Rebranding profitieren würde, sollten Sie die Art und den Umfang definieren. Überlegen Sie sich, welches Level des Rebrandings am meisten Sinn ergibt. Soll es bloß eine Auffrischung des Logos oder doch ein komplettes Rebranding sein? Genau mit diesen Fragen sollten Sie sich beschäftigen.

Eine Auffrischung

Wenn von einer Auffrischung die Rede ist, dann handelt es sich um ein vorsichtigeres und gezielteres Vorgehen. Eine Auffrischung macht dann Sinn, wenn bestimmte Elemente der Marke, wie zum Beispiel das Logo, ein zeitgemäßes Upgrade vertragen können oder wenn es Entwicklungen im Unternehmen gab. Das allseits bekannte Google-Logo hat im Laufe der Jahre zahlreiche Aktualisierungen durchgemacht, die alle relativ gering waren, jedoch eindeutig dabei halfen, das Logo zeitgemäß aussehen zu lassen.

Ein komplettes Rebranding

Bei einem kompletten Rebranding handelt es sich um eine weitreichende und höchst aufwendige Überarbeitung der kompletten Marke. Ob neue Zielgruppe oder neues Kernprodukt – in gewissen Fällen kann es Sinn machen, die gesamte Markenstrategie zu überdenken. Ein Beispiel hierfür ist McDonald’s: Als die Fastfoodkette den europäischen Markt stärker ins Auge fasste, unterschied sich das gesamte Auftreten der Marke – von den Restaurants über die Dekoration bis hin zur Speisekarte – deutlich von der amerikanischen Marke. McDonald’s setzt seitdem immer mehr auf Nachhaltigkeit und diese Markenphilosophie spiegelt sich wiederum in den Grün- und Brauntönen des Corporate Designs wider. Wie man sieht, hat hier ein komplettes Rebranding des Unternehmens stattgefunden.

Fazit

Wie man anhand der angeführten Beispiele sehen kann, kann ein Rebranding wesentlich zum Erfolg eines Unternehmens beitragen. Allerdings ist nicht außer Acht zu lassen, dass es auch negative Folgen geben kann, sollte die Rebranding-Strategie nicht gut durchdacht sein. Aus diesem Grund empfiehlt es sich auf jeden Fall, professionelle Beratung in Erwägung zu ziehen und gemeinsam mit erfahrenen Marketern eine Strategie zu entwickeln. Abschließend kann gesagt werden, dass es bei allen Vorzügen von Beständigkeit nicht verkehrt ist, irgendwann einen Richtungswechsel im Markenauftritt einzuschlagen. Wir hoffen, dass wir Ihnen das Konzept des Rebrandings näherbringen konnten und Ihnen gezeigt haben, dass es sinnvoll ist, seiner Markenidentität auch mal ein Update zu verpassen.

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